Aktivitäten des PKU-Verein Düsseldorf e.V.
   
  Bericht über die Jugendosterfreizeit in Saalbach / Hinterglemm 2009
   
  Alles in einem Ei: Sonne, Schnee, Sport , was zum Spielen und ganz viel Spaß!
   
 
  Die Ski- und Snowboardgruppe
Samstag, 04. April 14 Uhr, Sonnenschein: Die PKW - Fründe auf jück nach Saalbach Hinterklemm, äähh glemm. Rene sagt: „Wir sind gleich da, nur noch 130 Kilometer , juhu!“ Anna kontrolliert den Tachostand und stellt verdutzt fest, dass es für die Mädelskarre noch 280 Kilometer sind. Trotz gleicher Abfahrtszeit am Rasthof ist der Verkehrsraudi (Pistensau) mal wieder weiter als alle anderen. Eine Stunde später: Großes Erstaunen darüber, dass kein „HAHA, Wir sind als erstes angekommen-Anruf“ kommt. Doch bald melden sich die von Duisburg gestarteten zu Wort  und erklären, dass sie nach Zell am Moos gefahren seien um den Hausschlüssel dort abzuholen, der sich jedoch bereits in Saalbach beim besagten Haus unter der Fußmatte befindet und somit einen 130 Kilometerumweg vor sich hat und somit das österreichiche Panorama in vollen Zügen genießen kann. Jenny, unsere nette Diätassistentin, drückt ein „ Es tut mir leid“ heraus, was übersetzt soviel bedeutet wie: „Muahahahahaaaaa… wir Mädels sind wohl früher da!“

   
 
Wo geht's lang  
Doch letztendlich waren alle gleichzeitig da, die Mädels sogar eher am Schluss, da sie die Straße, sowie die Hausnummer nicht kannten und die Frage : „ Wir suchen son kleines Ferienhaus für 10 Personen irgendwo an der Hauptstraße, 5 Minuten vom Zentrum entfernt“, niemand beantworten konnte. Komisch !?!
Angekommen, ausgepackt, eingelebt, hungrig. Am ersten Tag gab es erstmal das  Standardgericht PVC- Nudeln. Beim Kochen wurde  natürlich immer fleißig mitgeholfen. Dies wurde meistens von den Mädels (Steffi, Jenny, Anna, Anne) übernommen. Hauptsächlich waren aber Küchenfee Josef (Jupp) und die liebe Jenny für die leckeren Speisen verantwortlich, von denen nie wirklich etwas übrig blieb. Also wenn das Schlössern keine Freude mehr bringt, könnte ohne Zweifel eine Karriere als männliche Diätassistentin angestrebt werden. Die Jungs (Mischaäl, Nils und Leon) dagegen spülten mehr oder weniger freiwillig mit „Vel Kraftgel“. Beim Essen waren die Gesprächsthemen meistens sehr geistreich, intellektuell „Appetit anregend“ und „tiefgründig“ und es wurde wie immer viel gelacht. Dies wurde „Big Brother is watching you“-mäßig oft von Nils festgehalten , der mal wieder eine neue Episode von  „Mein Leben und ich“ drehte.
   
 
  Alles Kopfsache
Sonntag, 05. April, 9:30 : Strahlender Sonnenschein. Eigentlich wollten wir bereits auf der Piste sein, aber das ausgedehnte Frühstück, sowie unsere Gemütlichkeit verbaten dies. Jeden Tag. Gute Vorsätze waren zwar jedes mal da, wurden aber nie eingehalten.

PKW- Leute, wie Annas Freundin Kathi immer zu sagen pflegt = PKUler

PVC – Nudeln, wie Christopher, der kleine Bruder von Annes Freundin Jenny immer zu sagen pflegt = PKU - Nudeln

   
 
Leon&Nils  
9:45 :Leon, im Inbegriff das erste mal auf Skiern zu stehen, Jenny das erste mal auf dem Snowboard. Alle anderen tingelten zusammen in der Schneelandschaft umher.
13 Uhr: Mittagessen, Bierbrötchen, Trinkpause oder wie man es nennen will auf der Alm: Das hieß in der Sonne brutzeln, lachen oder im Liegestuhl chillen oder auf deutsch: ausruhen, da anderes von der älteren Generation vielleicht im Duden nachgeschlagen werden müsste. Stimmts, Jupp? ;-)
16 Uhr: Alle kehren schweißgebadet, frisch gebräunt und geschafft in die Aprèsskibar „Wursthimmel“ ein. Ein frisches Stiegl später ist die Stimmung heiter und fröhlich, somit kann die 10 minütige Wanderung nach Hause mit Skiern auf der Schulter und Skischuhen bzw. Snowboard in der Hand überstanden werden. Endlich zu Hause angekommen fallen erstmal alle müde ins Bett bevor  mit der Vorbereitung des Abendessens begonnen werden kann. Unsere Anfänger waren auch recht geschafft. Jenny schien recht zufrieden mit dem ersten Snowboardtag zu sein, aber Leon kam mit einer kleinen Frustration vom Skifahren nach Hause. Trotzdem gab er nicht auf und fuhr bereits zwei Tage später ohne Probleme die blaue Piste runter.
   
 
  Steffi
Mittwoch, 07. April, mal wieder Sonnenschein: Anna, Steffi und  Nils fahren zusammen in einer Gondel den Schattberg hinauf in Begleitung von zwei netten jungen Männern plus Vater. Als alle oben angekommen waren, ertönte lediglich ein „ Boah war der geil“ und schon war Anna in Windeseile die Piste hinuntergepest, ihrem Jagdtrieb entsprechend, aber die Beute nahm leider die falsche Abzweigung und wurde später nurnoch von Weitem gesichtet.
Nach dem üblichen Programm entschied sich die Jugend auf die Rolle zu gehen. Endlich mal etwas gefunden, wo etwas los ist. In dem etwas größeren Ort Hinterklemm befand sich nämlich der „Tanzhimmel“ (ohooo.. große Erwartung: Besser als die Tenne in Wagrain?). Die Fahrerfrage war geklärt, der Wagen geparkt und die Jacken im Auto gebunkert. Mit T- shirt oder Top 100 Meter durch die Kälte, ca. 5 Grad, hinein in den juten Schuppen. Die gefühlten 36 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 99,9% waren teilweise unerträglich. Aber: Wir hatten trotzdem unseren Spaß. Vielleicht durch den durch die hohe Luftfeuchtigkeit passiv eingeatmeten Alkohol, sowie durch die sturzbesoffene Horde Skilehrer und zukünftiger Skilehrer, die auf das Fliegerlied gefährliches Stagediving ausübten, aber eher weil zu guter Musik getanzt und abgespackt wurde. Schwitzen waren wir ja bereits mehr als gewöhnt.
   
 
Diätassistent Jupp  
WOW Micha
 
   
 
  Kochen
Donnerstag 08. April, immer noch Sonnenschein: Die Truppe begiebt sich auf dem Schattberg auf die blaue Piste um diese  für den letzten Tag zu testen, an welchem mit Jenny und Leon zusammen gefahren werden soll. Gesagt, getan. Am Lift angekommen, fehlt die Hälfte der Truppe. Während Anna und Jupp warten, begibt sich der fürsorgliche Mischaäl auf die Suche nach dem Rest: Steffi, Rene und Anne. Bald stellt sich heraus, dass diese ihr Ziel verfehlt haben und bereits in Richtung Tal unterwegs sind , zum Nachtbarort, von welchem die Gondel nur zum gegenüberliegenden Ort fährt. Rene, geschafft von der Hitze, kehrte bereits nach der ersten Abfahrt mit dem Bus um nach Hause, Steffi und Anne fuhren schonmal zur Schönleitalm vor und reservierten Plätze an ihrer sonnigen Standardterasse, bzw. Restaurant. Die anderen kamen etwas entnervt hinterher, doch bald waren sie auch wieder lustig gestimmt, da die zwei Gestalten aus der Gondel genau vor uns in einen Liegestuhl legten und sich ohne T- shirt sonnten. Der Sunnyboy mit den funkelnden Augen, entpuppte sich aber bald als weniger interessant wegen gewissen Differenzen. Abends entschied man sich anstatt für den Diskobesuch  für das Spiel „Activity“, bei dem Begriffe durch Zeichnen, Erklären oder Pantomime erklärt werden sollen. Besonders Pantomime hinterließ Spuren. Das „Sitzbad“ von Rene, welches er in der Klostellung präsentierte oder der „Lustmolch“, welchen Anne präsentieren sollte, und dabei mit hächelnder Zunge Anna anschmachtete, die mit ausgestrecktem Hintern und Watschelbewegungen einen „Gänsemarsch“ präsentierte.
   
 
Anne&Anna  
Freitag, 09. April.: Hitze, die Mütze hält! : Endlich können Leon und Jenny zusammen mit der restlichen Crew das Schneeparadies unsicher machen. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten Leons und nachdem er uns sein komplettes erstaunlich umfangreiches Schimpfwortvokabular offenbarte, war das Skifahren gar kein Problem mehr. Im Gegenteil: Alle bewunderten Leons Fahrstil, der nach bereits einer Woche wirklich gut war. Was er auf jeden Fall gelernt hat ist, dass man sich auf dem Berg eincremen muss, denn der liebe Leon kam anfangs etwas krebsrot vom Skifahrn nach Haus. Aber das haben ja alle mindestens schon einmal mitgemacht. Auch Jenny war auf dem Bord ein richtiges Naturtalent. Sie erhielt sogar Einzelunterricht von unserem lieben Mischaäl, der nicht von ihrer Seite wich und erstaunlicher Weise keine Solobergtouren unternahm.  Am letzten Abend wurde nocheinmal im Tanzhimmel abgespackt, bevor das schöne Österreich verlassen werden musste.

 
 
  It's never too dark to be cool
Samstag , 10. April, Abreise, 28°C: Selbst auf der Autobahn kann sich die Crew nicht trennen. Immer wieder trifft Siegburg Duisburg, und beide treffen sich mit Hürth auf der Raststätte zum gemeinsam Mittagessen, bis sich alle endgültig trennen müssen. Alle sind genervt von dem schönen Wetter, das wir vom Auto aus genießen dürfen. Fernweh liegt in der Luft. Trotz des unglaublich sulzigen Schnees schafften es alle unverletzt nach Hause und sehen wohlgesonnt zurück auf die schönen vergangenen Tage. Auf ein Neues…
   
zu den Aktivitätenzurück zur Übersicht weitere Aktivitätenzu den Aktivitäten
 
ELSEN-WEB.DESIGN